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Vorbereitungsspiel am 15.07.2017

Staffeleinteilung steht: Wir starten in der 3. Liga Frauen Ost

Hier unsere Gegner in der kommenden Saison:

Staffel Ost:

HSG Plesse-Hardenberg (AUF), TuS Kriftel (AUF), HSG Gedern/Nidda, TSG Ober Eschbach, HSG Kleenheim (AB), TSG Eddersheim, SC Markranstädt, HV Chemnitz (AUF), HC Leipzig, SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim, TSV Birkenau

Fischers toller Abschied


3. Liga Ost: Fritzlar beim 30:20 ohne Probleme gegen Bayreuth

Fritzlar. „Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss“, zeigte sich Germania-Coach Viktoria Marquardt nach dem ungefährdeten 30:20 (12:7)-Erfolg gegen die schon feststehenden Absteigerinnen des HaSpo Bayreuth in der 3. Handball-Liga Ost zufrieden.
Mit dem klaren Erfolg krönten die Domstädterinnen ihre starke Rückrunde, in der sie nur zweimal Punkte abgeben mussten.
Zu Beginn taten sich die Domstädterinnen schwer gegen die unkonventionelle Abwehr des Tabellenletzten. „Wir haben versucht, ihren Spielaufbau zu stören und ihre starken Rückraumschützinnen zu ärgern“, erklärte HaSpo-Trainerin Michaela Lehnert die Deckung, bei der die Verteidigerinnen immer wieder sehr weit auf die ballführenden Angreiferinnen rauskamen und diese direkt angingen. Das zeigte zu Beginn auch Wirkung. „Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen, sodass in unserem Angriff der Druck gefehlt hat“, erklärte Marquardt.
Immer wieder wurden Xenia Ahrend und Janina Dreyer im Fritzlarer Rückraum festgemacht oder zu schlechten Abschlüssen gezwungen. Da die Gäste jedoch selbst kaum ein Mittel gegen die starke 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen fanden, setzte sich Fritzlar trotzdem weiter ab.


Einzig Bayreuths Top-Torjägerin Jana Lichtscheidel (8 Tore) konnte den starken SVG-Mittelblock mit Esther Meyfahrt und Melina Horn einige Male überwinden. So setzte sich Fritzlar schon in der ersten Hälfte vorentscheidend über 5:2 (12.) und 10:4(24.) auf 12:7 ab. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts an den klaren Kräfteverhältnissen, allerdings wurde das Fritzlarer Spiel nun etwas flüssiger. „Wir haben den Ball besser laufen lassen und so mehr Räume geschaffen,“ lobte SVG-Trainerin Marquardt. Diese Räume wusste vor allem Kreisläuferin Johanna Fischer zu nutzen. In ihrem letzten Spiel für die Domstädterinnen setzten Sie sich immer wieder am Kreis durch und kam am Ende auf fünf Tore. Neben ihr wurde auch Torhüterin Nilla Oross verabschiedet.

Nicht zu stoppen: Fritzlars Johanna Fischer (links) setzte sich am Kreis gegen Bayreuths Laura Brahm (rechts) durch.

SVG: Maier, Gürbig(1.-60. Minute, 12 Paraden/20 Gegentore) - Dietrich 3, Holeczy, Huck, Fischer 5, Ahrend 4/3, Werner, Lorenz 1, Horn 6, Kerwin 5/1, Meyfahrt 4, Dreyer 2.
HaSpo: Bauer (1.-45. 6/22), Benz (45.-60. 4/8) - Dörfler, Hellriegel 4, Lindner, Kierling 2, Hall 2, Fischer, Lichtscheidel 8/4, Brahm, Friedrich, Renner 3, Glowienka 1. SR: Baumann/Dauth (Mittelrhein). Z: 250. Zeitstrafen: 4:12 Minuten. Siebenmeter: 4/8:4/5.

Von Moritz Minhöfer HNA Online vom 30.04.17

Duknauskaite nach Fritzlar

Mit Blumen begrüßt: SVG-Vorsitzender Heinz Huth (l.) und Trainerin Viktoria Marquardt freuen sich über Neuzugang Vilte Duknauskaite. Foto: Hahn

Fritzlar. Der erste Fritzlarer Neuzugang für die nächste Saison ist schon unter Dach und Fach. Und was für einer! Vilte Duknauskaite wechselt nach der laufenden Spielzeit vom Oberligisten TSV Eintracht Böddiger zur Germania. „Ich wollte unbedingt nochmal 3. Liga spielen“, begründet die 28-jährige Rückraumspielerin ihren Schritt.

Dabei trifft sie in der Domstadt auf einige alte Bekannte. Melina Horn, Esther Meyfarth und Bibiana Huck etwa, mit denen die gebürtige Litauerin einst das Handball-Internat der HSG Bad Wildungen besuchte (ab 2004) und wo sie zu einer Zweitliga-Spielerin reifte.

Alte Bekannte

2009 wechselte die Torjägerin zur SG 09 Kirchhof, mit der sie in die 2. Liga aufstieg. Und wo sie zusammen mit der damaligen Kreisläuferin Viktoria Marquardt spielte, ihrer zukünftigen Trainerin. Die freut sich auf ihre ehemalige Mannschaftskameradin. „Sie ist meine Wunschspielerin“, erklärt die SVG-Verantwortliche. Warum? „Weil sie unseren Mittelblock stabilisieren wird, weil sie unseren Rückraum mehr Torgefahr und Durchschlagskraft verleiht und weil sie auch als Typ gut in die Mannschaft passt.“

Die Übungsleiterin selbst, die die Mannschaft vor der laufenden Spielzeit übernahm, steht bezüglich ihrer eigenen Vertragsverlängerung in „guten Verhandlungen“. Und wird wohl in ihre zweite Saison als Fritzlarer Chefin auf der Bank gehen.

Über Duknauskaite hinaus soll der aktuelle Kader „noch breiter aufgestellt werden.“ Dank Verstärkungen, die auch die Qualität der Mannschaft verbessern. Wie die Noch-Böddigerin, die sich hinsichtlich der eigenen Ambitionen bescheiden zurück hält: „Ich will erstmal in die Mannschaft finden und mit dieser dann gemeinsam Erfolge feiern.“ (ohm)

hna.de 02.02.2017

Erwartung nicht erfüllt

Berlin. Die weite Reise hat sich nicht gelohnt. In der 3. Liga Ost mussten die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar eine 17:27 (7:14)-Niederlage bei den Reinickendorfer Füchsen hinnehmen, die trotz des klaren Sieges die Tabellenführung an die SG Kirchhof abgeben mussten.

In Berlin achtmal erfolgreich: Fritzlars Bibiana Huck. Foto: Hahn

Der Erste der vergangenen Saison hatte dagegen in der deutschen Hauptstadt kein Rezept gegen die Spreefüxxe gefunden. Dabei sah es zunächst gar nicht übel aus für das Team von Trainerin Viktoria Marquardt. Mit der üblichen 6:0-Deckung waren die Nordhessinnen in das Spiel gegen die verlustpunktfreien Gastgeberinnen gegangen. „Als taktische Maßnahme wollten wir früh den Körperkontakt mit dem Gegener suchen und ihn so unter Druck setzen“, sagte Marquardt nach dem Spiel, bei dem sie eine Reaktion nach der knappen Heimniederlage gegen Blomberg-Lippe II sehen wollte.

Und danach sah es auch zehn Minuten lang aus. Da stand es 3:4 aus Fritzlarer Sicht, und es ging noch eine Weile hin und her, bis die SVG in der 20. Minute das erste Mal den Faden verlor. Tempogegenstöße der Berlinerinnen, in deren Reihen allein vier ehemalige Bundesliga-Spielerinnen stehen, waren die Folge. Dabei ragten Anna Eber mit insgesamt acht und Anna Blödorn mit sieben Treffern heraus.

„Wir haben dagegen mit insgesamt 17 Toren einfach nicht genug Zählbares aus dem Spiel herausgeholt“, ärgerte sich auf Fritzlarer Seite Viktoria Marquardt. Auch wenn die individuelle Klasse einzelner Berliner Spielerinnen wohl für die deutliche Dominanz verantwortlich war, ging Marquardt mit ihren Spielerinnen und sich selbst recht hart ins Gericht: „Die Mannschaft hat versagt. Alle sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber auch ich hätte vielleicht anders agieren und früher wechseln müssen“, sagte die Trainerin. Immerhin konnte Fritzlar zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit nach der Umstellung auf eine 5:1-Deckung noch ein wenig Paroli bieten.

„In der 38. Minute stand es 11:16, und es wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, aber Berlin hat uns nach einer Auszeit erneut den Wind aus den Segeln genommen“, erklärte Marquardt. • Germania: Maier (1. - 14./40. - 60.), Oross (15 - 39.), Dietrich (3), Huck (8/4), Fischer (1), Ahrend (1), Puntschuh, Lorenz, Horn (2), Kerwin, Meyfarth (2), Dreyer Zeitstrafen: 4:2 Minuten Siebenmeter: 5:6/4:5 SR: Noack/Tornow (Brandenburg). (sol)

Quelle: hna.de / 27.11.2016

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